Halsschmerzen: Ursachen, Symptome und Formen

Unsere Atemwege sind anfällig für Reizungen durch Krankheitserreger, Umweltgifte, ein trockenes Klima oder durch eine starke Beanspruchung der Stimme. Halsschmerzen lassen da oftmals nicht lange auf sich warten. Sie sind lästig und jeder Mensch erlebt sie anders – mal als leichtes Kratzen, mal als brennenden Schmerz. Wie sich Halsbeschwerden äußern und welche Formen es gibt, erfährst du hier.

Bei der Reflux-Krankheit tauchen nicht nur Sodbrennen, sondern mitunter auch (starke) Halsschmerzen auf. Der saure Magensaft fließt in Richtung Rachen durch die Speiseröhre und reizt so die dortige Schleimhaut.
Die Umwelt ist voll mit Reizstoffen, die zu Halsbeschwerden führen können. Dazu zählen neben Tabakrauch auch Chemikalien wie Lösungsmittel. Soweit es geht, solltest du diese Stoffe meiden.
Vor allem in überheizten Schlafzimmern herrscht häufig eine niedrige Luftfeuchtigkeit, die eine Ursache für ständiges Halskratzen, Hustenreiz und Halsschmerzen sein kann. Trockene Schleimhäute sind anfälliger für Erreger.
Halsschmerzen können beispielsweise entstehen, wenn die Schleimhaut im Hals durch Krankheitserreger, Umweltgifte oder trockene Luft gereizt wird. Auch übermäßiger Stimmgebrauch kann zu einer Reizung führen.
Die Behandlung sollte sich grundsätzlich nach der Ursache richten. Halstabletten, warme Getränke, Gurgeln und Inhalationen können die Beschwerden häufig lindern. Entzündungshemmende Medikamente können ebenfalls helfen.
Erkältungen, Grippe, Mandelentzündungen, Kehlkopfentzündungen und einige Allergien beginnen oft mit Halsschmerzen als erstem Symptom.
In der Regel klingen Halsschmerzen nach etwa 1 Woche ab1. Eine ärztliche Abklärung sollte unter anderem bei anhaltenden Beschwerden, starken Schmerzen, Auftreten von Fieber, geschwollenen Mandeln oder Lymphknoten erfolgen5.
Halsschmerzen sind bei einer Erkältung meist am 3. Krankheitstag am stärksten6. Ab dem 4. Tag beginnen sie in der Regel wieder abzuklingen6.
Das hängt von der Ursache ab. Erkältete Personen sind beispielsweise etwa so lange ansteckend, wie die Beschwerden anhalten – circa 1 Woche lang7. Eine durch Streptokokken verursachte Mandelentzündung ist zum Beispiel ungefähr 24 Stunden nach Behandlungsbeginn mit Antibiotika nicht mehr ansteckend8.